lunes, 17 de marzo de 2008

Schlussworte aus zwischen den Welten

Ich befinde mich im Flughafen von Atlanta, 1 Stunde vor dem Abflug nach Frankfurt.


Heute morgen habe ich noch die Gelegenheit wahrgenommen trotz Übermüdung einen kurzen Abstecher in die Innenstadt von Atlanta zu machen, und damit zum ersten Mal in meinem Leben „imperiales Territorium“ zu betreten. Das CNN-Center in Atlanta konnte ich leider nicht besichtigen, denn vor zwei hat ein Tornado durch die Stadt gefegt, und die Räumungsarbeiten werden noch eine Weile laufen. Überhaupt war die Stadt ziemlich gespenstisch, verwüstet und menschenleer am Sonntag morgen. Die Bevölkerung ist weitgehend schwarzer Hautfarbe. Dem entsprechend waren die Leute wegen ihres typischen Akzents für mich nicht ganz einfach zu verstehen. Viele tragen Ghettoklamotten wie im Film und der ein oder andere hat auch eindeutig einen Schuss. Ich hab dann zufällig noch einer Unterhaltung von – Obdachlosen? Bürgerrechtsbewegungsveteranen? Irren Missionaren? - mehr oder minder passiv beigewohnt. Kommentiert wurden die Tornadoschäden (dieser Teil besonders lebhaft und mit bildhafter Sprache), die Katrina-Nachwehen in New Orleans, der Klimawandel, die Bürgerrechtsbewegung der 60er sowie die politische und ökonomische Situation der USA. Durchaus interessant.


Eine interessante und überaus hitzige Diskussion hatte ich auch gestern noch mit einem Chilenen über die Allende/Pinochet-Problematik. Auf meiner In-Chile-Zu-Tun-Liste hatte mir eine fundierte, unglaublich polemische, wenn auch für mich nicht tragbare Position eines überzeugten Pinochet-Apologeten gerade noch gefehlt.


Es scheint mir praktisch überflüssig zu vermerken, dass ich auch die letzten Tage in Santiago/Valparaiso noch wunderbar und im Kreise vieler Freunde verbracht habe.


Zum Abschluss möchte ich mich noch bei den Leuten bedanken, die meinem Aufenthalt in Lateinamerika zu dem gemacht haben, was er war. Natürlich kann ich stellvertretend nur ein paar Leute nennen. Lesen werden sie das nie:


Andi (Valpo) – für seine Freundschaft, Gastfreundschaft und seinen Irrsinn
Carolina (Valpo) – für die gemütlichen Biere am Hafen, für ihre Offenheit, Lockerheit und Interesse
Iris (Chiclayo) – tja, wofür? Für sie und die fantastischen Momente in Chiclayo
Joshua (Santiago) – für seine extreme Gastfreundschaft und den Spaß, den wir hatten
Kepa (Valpo) – für seine „buena onda al máximo“ und sein ewiges „Hostia, tio!“
Marie-Joelle und den Jungs von PROA (Chiclayo) – für ihre Hilfe und die gute Zeit in Peru
Den Teilnehmern des Freiwilligencamps in Südchile, insbesondere der „Cuadrilla 11“ und Nadia: für meine Chilenisierung und ihre Zuneigung


In diesem Sinne bleibt mir nur noch, diesen Blog mit der „inoffiziellen Hymne Chiles“, einem Klassiker des lateinamerikanischen Rocks zu beenden. Es handelt sich um „Todos Juntos“ von „Los Jaivas“ aus dem Jahre 1973:


http://www.youtube.com/watch?v=Me4gBn3sb48


Hace mucho tiempo que yo vivo preguntándome:
Para qué la tierra es tan redonda y una sola no más?


Si vivimos todos separados, para qué son el ciel y el mar?
Para qué el sol que nos alumbra si no nos queremos ni mirar?



Schon seit langer Zeit lebe ich mit der Frage:
Warum ist die Erde so rund und es gibt auch nur eine?


Wenn wir alle nur für uns leben, warum gibt es dann den Himmel und das Meer?
Wofür gibt es die Sonne, die uns scheint, wenn wir uns nicht einmal ansehen möchten?


Wir sehen uns in Deutschland!...

lunes, 3 de marzo de 2008

Die Welt ist nicht mehr dieselbe

Me enamoré de tí, América Latina. Wie haette es auch anders sein koennen? Wie so viele vor mir bin auch ich dem Charme dieses Kontinents und seiner Menschen verfallen (ohne dass ich jetzt die weniger schoenen und die haesslichen Seiten dieses Erdteils ausblenden moechte).

Seitdem ich hier bin, ist die Welt nicht mehr dieselbe.

Erst recht nicht seit gestern: meine... tja, wie soll ich sagen... - Freundin? Mi amor imposible? - hat mich auf die Geburtstagsueberaschungsparty fuer eine Freundin mitgenommen. Selten habe ich gesehen, wie sich Leute so leicht von guter Laune anstecken lassen. Bei der Tanzwut und Tanzkunst der Peruaner kam ich natuerlich etwas ins Schwitzen, aber ein bisschen Erfahrung habe ich jetzt ja schon.

Und auch nicht seit vorgestern: ich hatte das grosse Vergnuegen zusammen mit ein paar Freunden, die sich wundersam vermehrten, einem Doppelkonzert der nobelsten Art zu lauschen und vor allem dazu unter freiem Himmel zu tanzen: die (vermutlich selbsternannenten) "Koenige der Salsa" - Grupo Niche aus Kolumbien - gaben sich mit den "Koenigen der Cumbia"(ebenfalls selbsternannt nehme ich an) - Grupo 5 - in Chiclayo die Ehre. Letztere feierten 35-jaehriges Jubilaeum und sind der Stolz der Region, seit sie vor wenigen Jahren mit ihren Cumbia-Nummern ganz Peru musikalisch zurueckeroberten und die eindringenden Schaaren des Reggaeton nach Chile zuruecktrieben.
Ich muss an dieser Stelle noch ein paar Worte zum Cumbia verlieren. Die Liedtexte dieser aus Kolumbien stammenden Musik sind "siempre más cursi que la chucha" (ich verzichte hier auf eine woertliche Uebersetzung, halte die spanische Fassung aber fast schon fuer Poesie), stets kitschiger als die Wildecker Herzbuben. Mein Lieblingsexempel:

Quien cura el corazon quien lo cura?,
cuando de amor quedas herido no hay alivio que tortura,
quien cura el corazon quien lo cura?,
no hay doctor ni medicina solo un oceano de dudas,
quien cura el corazon quien lo cura?,
solo ella si regresa calmara este dolor...

(Wer heilt das Herz, wer heilt es bloss?,
wenn die Liebe dich verletzt, gibt es kein Schmerzmittel, welche Qual!
Wer heilt das Herz, wer heilt es bloss?,
da hilft kein Arzt und keine Medizin, es bleibt nur ein Meer aus Zweifel,
Wer heilt das Herz, wer heilt es bloss?,
nur ihre Rueckkehr wird diesen Schmerz lindern...)

Fantastisch, nicht wahr? Wer sich davon ein Bild und einen Klang machen will, der besuche http://www.youtube.com/watch?v=J7bU7yl_hsI
Irgendwie ist Cumbia nicht nur wegen der Texte das Pendant zum Schlager, aber auch wieder nicht, denn der Penetrationsgrad und die Popularitaet ist deutlich groesser als beim deutschen Schlager. Vor dieser musikalischen Kulisse laeuft hier alles Leben ab.
Die CDs sind schon gekauft: meine armen Dresdner Mitbewohner, was werdet ihr leiden!! :-p

Puh, und sonst? Die letzte Woche war "beruflich" nicht viel los, die Kids in der Schule hatten eine Woche frei. Ich hab praktisch Ferien gehabt, war mit meinen neuen peruanischen Freunden am Strand etc pipapo. Einen Tag bin ich in ein kleines Dorf im Inland gefahren, um mir dort anzusehen, wie der Reis gerade gesaeht wird. Wunderbar idylisch, aber sicher fuer die Leute dort nicht immer ein Zuckerschlecken. Es ist kein Klischee: die Leute hier in Peru sind wirklich besonders nett und lebensfroh. Ihr merkt schon, fuer die Rueckkehr nach Deutschland und das Wiedereinleben in den Studiumsalltag sind Fernweh-Depressionen vorprogrammiert, aus denen ihr mich nach allen Regeln der Kunst und dem besten der fraenkischen (oder zur Not auch saechsischen) Brautradition heraushieven moeget.

Als Trivium der Woche moechte ich mich noch bei allen Muskelproleten dieser Erde halbherzig entschuldigen: Fitnessstudio ist gar nicht so assi wie gedacht. Ich bin jetzt praktisch Stammkunde, zumindest in Peru. Als Trivium zum Trivium moechte ich noch erwaehnen, dass Tri-vium eigentlich "Ort, an dem drei Wege zusammenstossen" bedeutet.

In einer Woche fliege ich nach Santiago zurueck und 7 Tage spaeter, d.h. am 17. Maerz, wenn Tante Emma sich dann hoffentlich bereits wieder eingekriegt hat, wird eine Boeing 763 aus Atlanta in Frankfurt landen und ein erschoepfter, aber zufriedener Simeon-Antonio-Pichi nach 8 Monaten im freiwilligen Exil wieder deutschen Boden betreten. Antonio? Pichi? So meine neuen Namen. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht daran, als ich schrieb, dass Simeón wegen der Pissgeschichte hier keinen so guten Klang hat. Der Name ist leider auch in seinen anderen Varianten tueckisch: Símeon wird hier irgendeine Affenart genannt und wenn ich Simon sage, fangen die meisten Peruaner an, einen alten Gassenhauer ueber einen schwulen Simon anzustimmen. So kommt es, dass ich nicht selten mich als Antonio als spanische Form des guten alten Antons vorstelle. Und Pichi tauften mich ein paar chilenische Freunde in Anlehnung an den Klang von Simi und einen Urlaubsort, an dem wir zusammen waren. Pichi bedeutet "Kleiner" in Mapudungun, der Sprache der Mapuche, der groessten indigenen Gruppe in Chile. Habe ich eigentlich erwaehnt, dass man korpulente Leute hier liebevoll (keine Ironie) mit "Dicker" oder "Dickerlein" anspricht?

Waehrend ich meine Rueckkehr plane, haben sich Grischie, Flo und Omid schon in die weite Welt aufgemacht. Ich hoffe, dass ihr ein ebenso schoenes Auslandssemester wie ich erleben werdet - Gruesse nach Shanghai, Budapest und Buenos Aires! Um mit dem globalen wie lokalen politischen Trend konform zu gehen, habe ich mir mal erlaubt deren Blogs rechtsstehend zu verlinken.

Und damit wirds wieder musikalisch, ich verabschiede mich aus Peru mit Grupo 5:

Te dejo libreee, para que busques - como dices - tu destinooooo, te dejo libreeee...

martes, 19 de febrero de 2008

Ohne Titel

Gut in Chiclayo eingelebt. Dass Peru mit Chile nicht zu vergleichen ist, habe ich glaube ich an anderer Stelle schon mal erwaehnt. Um es auf einen Begriff zu bringen: Peru ist viel lateinamerikanischer (auch wenn es schwierig mag sein zu sagen, was denn eigentlich "lateinamerikanisch" ist und was ich mir - sozusagen stellvertretend fuer den Durchschnittseuropaer - darunter vorstelle nicht unbedingt viel mit dem Selbstbild der Suedamerikaner zu tun haben muss hier muesste jetzt ein Verweis auf irgendein Standardwerk zu Identitaetsbildung und Fremdbeschreibung hin). Aermer, heisser, traditionsreicher, dunkelhaeutiger, chaotischer, gefaehrlicher, verdauungstraktbelastender, exotischer koennte ich hinzufuegen. Anschaulicher beschrieben heisst das unasphaltierte Strassen und halbfertige Haeuser, Schrottkarren und Motorradrikschas, ueberfuellte Busse und vermehrten Koerperkontakt, Hupkonzerte, wild entschlossene Verehrerinnen, alltaegliche Eroerterung der Gemuesepreise bei Tische und vor allem: Cu-cu-cuuumbia - jederzeit, allerorts.

Es geht mir also praechtig. Der Karriere als Grundschullehrer steht auch nichts mehr entgegen. Nein, im Ernst, das mit dem Unterrichten klappt einigermassen und macht Spass, manchmal mehr, manchmal weniger, aber immer schweisstreibend. Meine Lehrerkollegen sind jung, nett und verstaendnisvoll mit mir. Natuerlich bin ich Mittelpunkt des Schulalltags. Unangenehm beruehrt war ich am ersten Tage, als mir der Direktor erst einmal einen Beamer in die Hand gedrueckt hat, mit den Worten: "Gestern neu fuer Sie gekauft, damit es an nichts fehle und sie die Kinder mit modernster Technologie unterrichten koennen". Dass ich vom Umgang mit Kindern und Grundschulpaedagogik keinen Schimmer hatte fiel da nicht ins Gewicht. Ein Overheadprojektor, etwas Papier und Farbstifte waeren hilfreicher gewesen. Naja, immerhin kann ich davon ausgehen, dass das mit dem "gestern fuer extra fuer Sie besorgt" ein Scherz war.
Neben dem Unterrichten kriege ich noch ein bisschen was vom Fairen Handel mit, in den meine Organisations-NGO (ich wuenschte mir fiele ein besserer Begriff ein) verwickelt ist. Ich hoffe in diesem oder anderem Zusammenhang waehrend meines Aufenthaltes noch in die Amazonas-Region zu kommen, aber weiss der Himmel, ob das auch hinhaut. Bin ja schliesslich nicht nur zum Reisen da.

Gerissen bin ich das vergangene Wochenende schon ein wenig. Zusammen mit einer Freundin aus Québec nach Cajamarca, einem groesseren historischen Ort in den peruanischen Anden. Historisch z.B. das dortige Treffen des alten Schlaechters Francisco Pizarro mit dem letzten Inka-Koenig Atahualpa und des beruehmt-beruechtigten Folgegeschichte von Festnahme, Bibelablehnung, Goldzimmer, Hinrichtung. Schoen wars in Cajamarca.

jueves, 7 de febrero de 2008

Peruuuu

Hmm, kleines Update:
die letzten Tage habe ich mit chilenischen Freunden in Valparaiso und Umgebung, Santiago und Pichilemu, einem Ferienort etwas suedlich von der Zona Central, verbracht. Das war so angenehm, dass ich gut und gerne die letzten Wochen, die mir hier in Suedamerika verbleiben, dort und so haette verbringen koennen. Aber ich hatte mir vorgenommen noch einmal etwas anderes auszuprobieren, und so bin ich seit heute in Chiclayo, Nordperu. Gestern habe ich mir en passant noch in Windeseile Lima angeschaut. Ueber Chiclayo kann ich noch gar nichts sagen, bin erst wenige Stunden da. Nur eins ist sicher: es wird heiss...
Ich bin jedenfalls bei einer netten peruanischen Familie untergebracht. Und was ich hier machen werde: Englisch unterrichten. Morgen werd ich mich in der Schule vorstellen.
Ich bin aufgeregt.

martes, 22 de enero de 2008

Helfen und geholfen werden - Freiwilligencamp in Südchile

Die letzten zwei Wochen war ich mit 50 Studenten meiner hiesigen Uni im "kleinen Süden" Chiles, um den Bewohnern der armen, ländlichen Gegend um Río Bueno zu helfen. Ich bin sehr glücklich und zufrieden, dass ich dort mitgemacht habe. Denn mehr als ich dort für andere getan habe, wurde ich selbst dort beschenkt (Jesses, ich schreib ja schon fast wie ebender): ich habe Chile noch einmal ganz anders und intensiver kennengelernt.

Was haben wir dort unten eigentlich getrieben? Ich persönlich war in der Gruppe der "Bauarbeiter" tätig. Andere haben für die Dorfkids Freizeitaktivitäten organisiert, Fahrräder repariert, Tiere&Menschen medizinisch untersucht oder juristischen Rat gegeben.
Unsere eigene Unterkunft war sehr einfach, es handelte sich um die Dorfschule. Die mussten wir erst einmal gründlich putzen, bevor wir uns dort überhaupt niederlassen konnen. Ich habe mir mit 30 Leuten ein Zimmer geteilt, für die ganze Mannschaft gab es nur zwei Warmwasserduschen, das Essen war auch stets sehr bescheiden. Der Witz ist: man gewöhnt sich an alles im Nu (naja zugegeben, meine Essensration habe ich stets durch Früchte und Schokolade aus dem örtlichen Laden aufgebessert). Das ganze Ding war finanziell so knapp ausgestattet und kalkuliert, dass aus Geldmangel sowohl die vorgesehen Strom-Installation im Dorf wie auch Teile unseres Freizeitprogramms gecancelt werden mussten.

Mit meiner sehr netten Arbeitsgruppe zusammen haben wir in der ersten Woche das Haus einer Familie renoviert (vor allem wärmetechnisch mit einfachsten Mitteln isoliert). Die Familie hat weder Strom, noch fliessendes Wasser, noch Gas und nicht ein Buch im ganzen Haus gehabt. Wir haben uns sehr mit den Familienmitgliedern angefreundet, ich vor allem mit dem kleinen César. Einige Tage lang haben uns auch ein Sohnemann und seine Freunde geholfen, sonst hätten wir die Bude auch gar nicht fertig bekommen. Die zweite Woche haben wir dann einen Zaun um eine Kirche herum angelegt und in der Schule gestrichen. Die Familie, bei der wir gearbeitet haben, hat uns aus Dank und Sympathie zum Abschluss ein Schaf gekauft und geschlachtet, dass wir feierlich zusammen gespiesen haben. Die Schlachtung anzusehen war jetzt nicht unbedingt ein Appetitanreger (siehe auch Bilder), aber Vegetarier bin ich trotzdem nicht geworden.

Überhaupt war das ganze "Setting" sehr ländlich. Wunderschöne grüne Wiesen und Wälder, viele Kühe, Schafe und Hühner und der ein oder andere Bilderbuch-Sonnenuntergang. Die Kehrsaite der Medaille für mich: Allergie und Asthma, wie es mich schon lange nicht mehr geplagt hat. Auch konnte ich die Auszeichnung des Meistgestochenen für mich verbuchen.

Als einzigster Ausländer weit und breit hatte ich gar keine andere Wahl, als tief in die chilenische Kultur einzutauchen. Das bedeutete manchmal, dass man sich wegen meiner Sprachschwierigkeiten auf meine Kosten amüsiert hat. Auch bedeutete es mal wieder eine Unmenge des elendigen Reggaeton zu dessem wüsten Perreo ("Hunde-Tanz") ich mich doch mehr als einmal hab überreden lassen. Kompensiert wurden diese Unannehmlichkeiten/Unanständigkeiten durch gelegentliche Salsa-Einlagen, Kicken gegen die Dorfjugend, herzliche und vom deutschen "Onkel" begeisterte Kids und vor allem neue Freunde unter den chilenischen Studenten.

Dank derer und mit ihnen genieße ich gerade meine Tage in Valparaiso, von einer Grilleinladung über Strandbesuch zur nächsten. Bis es mich wieder an einen anderen Ort verschlägt.

Diesmal wieder mit Bildern.
Trabajos Voluntarios en Rio Bueno

miércoles, 2 de enero de 2008

Valpo im Ausnahmezustand

Rechtzeitig zu Silvester bin ich nach Valpo zurueckgekehrt. Die Stadt befindet sich im Ausnahmezustand, ganz Chile und halb Argentinien ist angereist, um sich die Feuerwerksshow in der Bucht von Valpo, Viña und Umland anzusehen und dabei noch ein paar Tage am Strand zu relaxen. Die Straende sind voll mit Zelten, die Preise fuer Wohnungen auf dem Cerro haben sich zeitweilig vuerfuenffacht.

Von meinen auslaendischen Kommilitonen aus dem letzten Semester sind nur noch wenige da, die meisten sind inzwischen wieder zu Hause oder auf Reisen. Ich breche uebermorgen wieder auf, mit Studenten von meiner Uni in den Sueden Chiles zu einem Workcamp, Haeuser bauen.