Nazca-Linien en Arequipa besichtigt. Faszinierend, aber aus luftiger Hoehe kleiner als erwartet. Danach haben Borja und ich noch einen Abstecher nach Pisco/Paracas gemacht. Man sieht Pisco noch heute deutlich an, dass es im vergangenen August von einem schweren Erdbeben getroffen wurde. Von dem kleinen Ort Paracas aus haben wir uns die Ballestas Inseln (auch "Galapagos der Armen" genannt) mit ihren Pinguinen, Pelikanen, Seeloewen, Guano und zahlreichen anderen Voegeln angeschaut. Dann ist Borja gen Norden, nach Lima, weitergereist und ich nach Arequipa. Ich hatte das Glueck im Bus einen Mann ohne Bein kennenzulernen, der mich ueber Weihnachten zu seiner Familie eingeladen hat. Zunaechst war mir beim Annehmen der Einladung etwas mulmig zu Mute, aber im Endeffekt war die Familie total nett und ich konnte Weihnachten in guter Gesellschaft verbringen. Mit einem Weihnachten zu Hause war es aber natuerlich nicht zu vergleichen, bei Sonnenschein und ollem "Jingle Bells" Gedudel kommt einfach keine Stimmung auf.
Die Tage in Arequipa habe ich ausserdem mit zwei sehr netten Quebecois verbracht. Heute nacht breche ich noch zu einer eintaegigen Tour in die zweittiefste Schlucht der Erde auf. Danach geht es aber wirklich wieder zurueck nach Chile, wahrscheins mit einem Ein-Tages-Chill-Out an seinen noerdlichen Straenden.
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